In Italien ist am Freitag ein landesweiter Streik gegen die Politik der rechtskonservativen Regierung unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni begonnen. Die Proteste richten sich insbesondere gegen die steigenden Lebenshaltungskosten sowie niedrige Löhne, die den Druck auf die Bevölkerung erhöhen. Die Basisgewerkschaft USB hat zu diesen Maßnahmen aufgerufen, um den sozialen Missständen entgegenzuwirken.
Die Mobilisierung erstreckt sich über insgesamt 50 Städte, in denen zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen geplant sind. Beteiligt sind dabei nicht nur Beschäftigte aus dem öffentlichen und privaten Sektor, sondern auch Aktivisten. Die breite Beteiligung unterstreicht die Unzufriedenheit mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage des Landes.
Neben den Lohnforderungen stehen Bildung und Jugend im Fokus der Protestierenden. Schülerinnen, Schüler sowie Studierende fordern deutlich mehr finanzielle Mittel für Schulen und Universitäten. Diese Forderungen sind Teil einer größeren Bewegung, die eine bessere staatliche Unterstützung für das Bildungswesen einfordert.
Ein weiterer zentraler Kritikpunkt ist die Aufrüstungspolitik und die steigenden Militärausgaben der Regierung Meloni. Die Gewerkschaften rufen im Rahmen eines Generalstreiks dazu auf, die Prioritäten der Staatsausgaben zu hinterfragen. Damit steht die soziale Absicherung gegen die militärischen Investitionen der aktuellen Regierung.



