In der polnischen Stadt Krakau kam es am Samstagnachmittag zu einem schweren Schussangriff im Stadtzentrum. Ein Täter feuerte aus einem Auto heraus auf Passanten und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Insgesamt sechs Menschen verloren bei dem Angriff ihr Leben.

Neben den Todesopfern wurden mindestens 15 bis 16 Personen verletzt. Viele der Betroffenen befinden sich in einem kritischen Zustand und schweben laut Berichten weiterhin in Lebensgefahr. Zuvor soll der Verdächtige zudem nahe Angehörige getötet haben.

Polens Premierminister Donald Tusk reagierte prompt auf die Ereignisse und bezeichnete den Vorfall öffentlich als einen Akt des „Terrorismus“. Die politische Führung wertet die gezielten Schüsse damit als schweren Angriff auf die öffentliche Sicherheit. Die Ermittlungen zur genauen Dynamik des Vorfalls dauern an.

Der polnische Innenminister gab bekannt, dass der mutmaßliche Schütze von „rechtsextremen Ideologien fasziniert“ gewesen sei. Die Behörden gehen davon aus, dass der Täter radikale Ansichten vertrat, die den Angriff motiviert haben könnten. Die Polizei untersucht nun das ideologische Umfeld des Verdächtigen.