Der Ausverkauf von Technologie-Aktien in den USA hat eine Kettenreaktion an den asiatischen Finanzmärkten ausgelöst. Besonders schwer getroffen ist der südkoreanische Aktienmarkt, wo die Kurse massiv einbrachen. Anleger reagierten mit Panikverkäufen auf eine Kombination aus Sorgen über die Künstliche Intelligenz und die aktuellen Ölpreise.
In Seoul stürzte der südkoreanische Leitindex dramatisch ab und verlor mehr als acht Prozent an Wert. Aufgrund der extremen Volatilität musste der Handel an der Börse kurzzeitig ausgesetzt werden. In einem dieser Fälle wurde der Handel für insgesamt 20 Minuten gestoppt, um die Marktlage zu stabilisieren.
Die Ursachen für den Absturz liegen in der wachsenden Angst vor einem Platzen der sogenannten KI-Blase. Diese Stimmung führte dazu, dass Tech-Aktien bereits am Donnerstagabend an den US-Börsen Verluste verzeichneten. Die negativen Impulse übertrugen sich schnell auf die Handelsplätze in Asien, was zu einem allgemeinen Sinkflug führte.
Neben Südkorea waren auch die Märkte in Japan und China von dem Abwärtstrend betroffen, wo die Kurse ebenfalls nach unten rauschten. Marktbeobachter äußerten in diesem Zusammenhang die Sorge vor einem sogenannten „schwarzen Freitag“. Die Situation verdeutlicht die hohe Abhängigkeit der regionalen Tech-Werte von der Entwicklung in den Vereinigten Staaten.


